Limbische Profilerweiterung Medien und Kommunikation

Oft zeigen Marketing- bzw. Werbemassnahmen nicht die gewünschte Wirkung, weil unwissentlich widersprüchliche Werte und Motive bei der Zielgruppe angesprochen werden. Handlungen werden jedoch durch Emotionen ausgelöst, welche im limbischen System bei der unbewussten Decodierung von Sinnesreizen entstehen. Nur jene Wahrnehmungen, die das Belohnungssystem aktivieren oder als Bedrohung wahrgenommen werden, gelangen zunächst auf die Ebene des Bewusstseins, wo sie weitere Aktionen auslösen können. Die Krux: Zuckerbrot führt aus eigener Erfahrung eher zu einem Kauf als Peitsche, weshalb es sinnvoll ist, neuronale „Widersprüche und Bestrafungen“ so gut es geht zu eliminieren.

Bereits im Frühjahr 2020 hat eine Studie zum Medienkonsum während Covid-19 gezeigt, dass sich die limbischen Typen nicht nur in Bezug auf die Nutzung der Medien-Kanäle und -Marken, sondern auch hinsichtlich der Bereitschaft, Geld für Nachrichten zu bezahlen, unterscheiden. Die aktuelle Studie von Ende 2021 hat diese Erkenntnisse bestätigt. Um bestmögliche Kommunikationsresultate zu erzielen, lohnt es sich deshalb, auch die Planung der Touchpoints auf die limbische Zielgruppe zuzuschneiden.

Studienauszug Medien und Kommunikation

Die Gruppe der Harmoniser gehören zu den limbischen „Misch-Typen“, die über zwei stark ausgeprägte neuronale Grundinstruktionen verfügen. Dabei sorgt die „Balance-Instruktion“ bei ihnen unter anderem für die zwischenmenschliche Verbundenheit, die „Stimulanz-Instruktion“ für Kreativität und Individualität. Rund 10% der Bevölkerung gehört diesem limbischen Typen an, wobei Frauen gegenüber Männern signifikant übervertreten sind.

Printmedien

Analysiert man den Medienkonsum der Harmoniser, zeigt sich, dass sie sign. weniger oft als andere limbische Typen (Bezahl-)Printmedien mehrmals monatlich konsumieren. Für die Marktbearbeitung der Harmoniser ist deshalb besonders spannend zu wissen, über welche Medien sie signifikant öfter erreicht werden können.

TV
Im Gegensatz dazu ist TV und „Channel-Hopping“ ihr Ding und sie konsumieren je nach Bedarf signifikant öfter verschiedene TV-Marken als andere Typen mehrmals monatlich.

Social Media

Die Nutzung von Social-Media-Plattformen ist bei den Harmonisern hingegen eher moderat. Sie bevorzugen Gespräche via WhatsApp gegenüber dem Sende-/Like-/Kommentar-Mechanismus der sozialen Medien… Wo sie hingegen dennoch mit Werbemassnahmen erreichbar sind, erfahren Sie in der Studie.

Studiendetails

Befragungsinhalte

Durch die limbischen Basis-Profile kennen wir Werte, Motive, Designpräferenzen und Grundinteressen der limbischen Typen. Mit dieser Profilerweiterungsstudie erhalten Sie zusätzlich Antworten zur

  1. Demographie der limbischen Typen (Total, Alter und Geschlecht)
  2. Nutzung Print-Medienmarken (D- und W-CH) – (20 Minuten, Coop Zeitung, Migros Magazin, Blick, K-Tipp, Beobachter, Watson, Migusto, NZZ, Tages-Anzeiger, SonntagsBlick, Nau, Bilanz/Handelszeitung, Schweizer Illustrierte, Sonntagszeitung, NZZ am Sonntag, Das Magazin, Die Weltwoche, Schweizer Familie, Finanz und Wirtschaft, Le Matin, Le Matin Dimanche)
  3. Nutzung TV-Marken (D- und W-CH) SRF1, SRF2, Pro7, RTL, Sat1, ZDF, VOX, RTL 2, ARD, 3+, ORF1, Das Erste, ZDFInfo, Kabeleins, Arte, 3sat, DMAXX, ProSieben Max, ZDFNeo, SIXX, Sat1 Gold, TLC, Puls 8, Tele5, M6, TF1, France 2, France 3)
  4. Nutzung Social Media-Plattformen
  5. Eher unterhaltsame / störende Werbeformen
  6. Bevorzugte Touchpoints für Information bzw. Inspiration in den Bereichen Möbel / Wohnaccessoires, Haushaltsgeräte, Computer / Heimelektronik, Autos / Fahrzeuge, Versicherungen / Krankenkassen, Telefon- / Mobil- / Internetanbieter und Finanzprodukte.

Studiensteckbrief

Studien-Durchführung: September – Dezember 2021 (2 Phasen)
Sample: Bevölkerungsrepräsentativ nach Alter und Geschlecht (14 – 65 Jahre) in der Deutsch- und Westschweiz,
Sample: n = 3‘236 Nettointerviews (Ausnahme Touchpoints / unterhaltsame Werbemittel: n = 1‘202 Netto-Interviews)
Resultate: PowerPoint-Report in Deutsch mit mehr als 50 Seiten.

Studienkosten exkl. MwSt

LimbiCODE® Profilerweiterung Medien und Kommunikation: CHF 1‘950.00
Kombination Einzelsegmentierung (inkl. limbischem Basisprofil) + Profilerweiterung: CHF 3’500.00 (anstatt CHF 3’950.00*).

Die Einzel-Segmentierungskosten zum Vorzugspreis im Zusammenhang mit der Profilerweiterung muss bei extern vergebenen Marktforschungsprojekten innert 12 Monaten nach Kauf abgerufen werden, ansonsten entfallen die Package-Vorzugskonditionen und der Differenzbetrag von CHF 400.00 wird nacherhoben. Bei externen Marktforschungsprojekten liefern wir Ihnen die Segmentierungs-Fragen in Deutsch, Französisch, Italienisch oder Englisch zur Integration in Ihre Befragung und nehmen nach Feldende die Segmentierung auf Basis der Excel-Rohdaten für Sie vor. Die Service-Leistungen der Einzelsegmentierung umfassen zusätzlich eine Remote-Einführung (1 Stunde) ins Thema.

Bestellung und Kontakt

Ursula Kaspar, ukaspar@iflk.ch
Telefon 079 378 41 02