Neuromarketing aktiviert das Belohnungssystem und führt zu wirksamer Werbung

Wenn Sie Geld in Werbung investieren, beschäftigen Sie wahrscheinlich diese Fragen:

1. Werden meine Marketing- und Werbemassnahmen von der Zielgruppe überhaupt wahrgenommen?

2. Löst meine Werbung im Belohnungszentrum der Zielgruppe „Wanting“ aus?

3. Erzielt meine Werbung die bestmögliche Wirkung?

Die Antworten

1. Das Gehirn nimmt nur Dinge wahr, welche entweder als Belohnung, Bestrafung (bzw. Gefahr) oder als überraschend neuartig decodiert werden. Eine Neuheit oder etwas Überraschendes wird zwar fast immer wahrgenommen; ob die Botschaft dann aber als Belohnung decodiert wird, hängt vom limbischen Profil der Person ab

2. Wird eine Botschaft als zu unseren Motiven und Werten passend decodiert, löst sie im Belohnungssystem das „Wanting“ aus, was, nach einer unbewusst stattfindenden Güterabwägung, die Handlung „kaufen“ in Gang setzt

3. Das limbische System reagiert sehr sensibel auf Widersprüche. Werbebotschaften, welche teilweise als Belohnungen aber gleichzeitig auch als Bestrafungen decodiert werden, verursachen auf der Ebene des Unterbewusstseins Irritationen. Eine Irritation aufzulösen ist für das Gehirn anstrengend, weshalb es das Problem löst, indem es die Botschaft ad acta legt

Warum wir uns so verhalten, wie wir uns verhalten
Experten sagen, dass 90% bis vielleicht sogar 95% aller Entscheidungen, die Menschen treffen, im Unbewussten arbeitenden impliziten System getroffen werden. Das individuelle Persönlichkeitsprofil sowie unbewusstes Wissen lenken unsere Entscheidungen und Handlungen wie ein Autopilot. Dieses implizite System lässt uns entsprechend unseren Motiven und Werten intuitiv Dinge schön oder hässlich finden, annehmen oder ablehnen.

Der Gedanke etwas zu wollen, kommt erst, nachdem das limbische System schon längst entschieden hat, was getan werden soll.

Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth sagt dazu:

Die Quintessenz ist, dass dieses System die letzte Entscheidung darüber hat, ob wir etwas tun oder nicht.

LimbiCODE® decodiert das Motiv- und Wertesystem

Seit über 10 Jahren beschäftigen wir uns mit der Decodierung von limbischen Persönlichkeitsprofilen. Wir verfügen über fundiertes Wissen darüber, wie Marketing und Werbung das Belohnungssystem gezielt aktivieren und „Wanting“ generieren.

 

LimbiCODE in 146 Wörtern

Oft zeigen Marketing- bzw. Werbemassnahmen nicht die gewünschte Wirkung.

Aus Sicht der Neurowissenschaften ist das nicht überraschend, denn viele der gängigen Segmentierungsmodelle fassen Menschen mit sehr unterschiedlichen Persönlichkeitsprofilen in einer Zielgruppe zusammen.

Handlungen werden durch Emotionen ausgelöst, welche im limbischen System bei der (unbewussten) Decodierung von Sinnesreizen entstehen. Nur diejenigen Wahrnehmungen, welche das Belohnungssystem aktivieren oder aber als Bedrohung wahrgenommen werden, gelangen auf die Ebene des Bewusstseins, wo sie Handlungen auslösen.

Was jemand als Belohnung und was als Bedrohung empfindet, hängt von seinem Motiv- und Wertesystem (Persönlichkeitsprofil) sowie den individuellen Erfahrungen und Prägungen ab.

Marketing- bzw. Werbemassnahmen müssen deshalb auf die unterschiedlichen Persönlichkeitsprofile zugeschnitten sein, um das Belohnungssystem zu aktivieren.

Die Methodik LimbiCODE ist ein psychografisches Segmentierungsmodell, welches Menschen mit ähnlichen Persönlichkeitsprofilen in einer Zielgruppe zusammenfasst, was die gezielte Ansprache des Belohnungssystems ermöglicht und dadurch die Wirkung sowie die Effizienz von Marketing- und Kommunikationsmassnahmen deutlich steigert.

Weshalb der LimbiCODE® der Zielgruppe die Grundlage für Marketing und Werbung sein sollte

Was uns die Erkenntnisse der Neurobiologische und Neuropsychologische lehren

  • Der Mensch tut – wenn immer möglich – Dinge, von welchen er sich eine Belohnung erwarten
  • Was genau jemand als Belohnung empfindet, hängt von seinem Persönlichkeitsprofil (LimbiCODE) ab
  • Eine Belohnungserwartung schüttet im Hirn Dopamin aus, welches den Antrieb für die Zielerreichung steuert
  • Der Mensch verhält sich immer entsprechend seiner Motive bzw. Ziele. Denn diese steuern jene Handlungsimpulse, welche nicht automatisch ablaufen, sondern einen Widerstand überwinden müssen
  • Wenn ein Ziel erreicht ist, wird im Gehirn eine Vielzahl von Botenstoffen ausgeschüttet, welche wir als Glücksgefühl empfinden
  • Weil das Glücksgefühl nicht lange anhält, will der Mensch den Kreislauf von motiviertem Handeln (Dopamin) und Zielerreichung (Glückshormone) immer von Neuem durchlaufen
  • Sich immer wieder das gleiche Ziel zu stecken, ist aus Sicht des Hirns nicht interessant, weil das Erreichen desselben Ziels zunehmend weniger Glückshormone ausschüttet
  • Marketingmassnahmen und Werbung, welche diese neuropsychologischen Phänomene gezielt einsetzen, sind erfolgreicher und effizienter